"Unsere Sehnsüchte erfüllen sich nicht immer.
Manchmal ist das Leben ein fieser Verräter."

Das Theaterstück in Kürze:

 

1872 ist in der Glashütte Hörbrunn das Leben soweit in Ordnung. Glasherr Franz Friedrich, der Besitzer des Glashütte, darf sich über rund 200 Mitarbeiter freuen und ein Wirtschaftsunternehmen, das viele Jahrzehnte lang gute Gewinne machte.

Die junge Marie arbeitet in der Mühle der kleinen Enklave und ist glücklich. Sie ist in Pavel verliebt. Und Pavel in sie. Gemeinsam beschließen sie, dass sie die Ersten sein wollen, die in dieser Kirche heiraten werden, sobald die Kirche fertig gestellt wird.

Die Menschen in Glashütt haben Arbeit, hier gibt es die erste Schule im Bezirk. Und bald hat man sogar ein eigenes Kirchlein.

Aber das Leben ist manchmal ein fieser Verräter. Der finanzielle Niedergang der Glashütte schwebt bald bedrohlich über den Menschen in Hörbrunn. Das Liter-Maß gewinnt europaweit an Bedeutung, diese Entwicklung verschläft man in Hörbrunn. Auch die fehlende Zuganbindung des Brixentals sorgt für den wirtschaftlichen Niedergang.

So kommt es, dass die Sehnsüchte der Menschen nicht erfüllt werden. Glasherr Franz Friedrich muss den Bau der Kirche aus Geldmangel einstellen. Menschen werden gekündigt. Pavel geht zurück nach Tschechien in eine andere Glashütte. Marie geht nicht mit. Sie bleibt in Glashütt. Was so gut begann,  endet im Niedergang der Glashütte.

20 Jahre später

Noch einmal treffen sich durch Zufall die handelnden Personen in Glashütt. Franz Friedrich gibt den Standort endgültig auf, die Kirchenruine hat er längst schon aufgegeben. Marie pflegt „ihre“ Kirche mit Hingabe und ist hin- und hergerissen zwischen Sehnsucht, Liebe zu diesem Ort und der Trauer über vergebene Möglichkeiten. Aber überraschend kehrt Pavel zurück aus Tschechien und findet wieder Arbeit in Tirol. Kann er Marie davon überzeugen, dass wenigstens die Sehnsucht der einst Liebenden doch noch eine späte Zukunft hat?

"Um neue kulturelle Wege zu bestreiten,
braucht es die Bündelung kreativer Köpfe."

Ein Gemeinschafts-Projekt von Gemeinde, Kitzbüheler Alpen und Volksbühne Hopfgarten
 

Schauspieler:

Peter Kitzbichler:     Franz Friedrich – der Glasherr

Tamara Pieth:         Marie - Mühlenarbeiterin

Raimund Spindler:   Pavel – Glasschleifer

Dominik Astner:      Benedikt – Glasmacher-Gehilfe

Josef Achrainer:      Ferdinand – Pocher

Regie:

wird noch nicht verraten

Autor:

Ernst Spreng

 

…. und viele engagierte weitere Persönlichkeiten

"Freilicht-Theater an einem neuen kulturellem Ort."

Premiere:

Samstag, 13. Juni 2020

 

 

Weitere Spieltermine:

Freitag, 19. Juni

Samstag, 20 Juni

Donnerstag, 25. Juni

Freitag, 26. Juni

Samstag, 27. Juni

Donnerstag, 2. Juli

Freitag, 3. Juli

Samstag, 4. Juli

Sonntag, 5. Juli

 

 

Die Gutscheine können ab Ende Jänner 2020 eingelöst werden. Nähere Informationen dazu finden Sie hier in Kürze.

 

Der Kartenvorverkauf startet im März 2020.

Mit freundlicher Unterstützung von